Modøice im Laufe der Jahrhunderte - ^^^ - CD 2005 - CD 2006 - CD 2007
MIM (cca 4000 foto):
Modøice - [mapa], Rathauskammerkonzerte - [mapa], Gesangchor - Spaziergänge and Ausflüge -
Krkata Baba - Ausflüge - Foto Hájek - MIM Herausgeber Èevela
Die Möglichkeit der Einreise von Wien ohne Mautzahlung:
Beginn - [mapa], Ende (Rajhrad) - [mapa], die gerade alte Kaiserstrasse - heute Staatliche Strasse (90 km/St).
Modøice:
Historie and Museumsverein, Spaziergänge durch die Stadt und Umgebung, Sport, Kultur, Trachtfeiertage mit Ausstellungen,

Die Stadt "Modøice" ( Mödritz ) - (3.700 Einw.) liegt unter den westlichen Zipfeln von "Bobravská vrchovina" auf einer kleinen Höhe (200 u. d. M.) über der Aue des Flusses "Svratka", etwa 8 km südlich vom Zentrum der Stadt "Brno" ( Brünn ). Die archäologischen Funde belegen die Besiedlung hiesiger Gegend schon seit den Zeiten der paleolitischen Jäger (20 - 40.000 Jahre v. u. Z.) über Periode der neolitischen Landwirten hinaus, die Bronzezeit und Eisenzeit bis zu den Kelten und ein vorübergehendes Lager der römischen Legien des Kaisers Marcus Aurelius, das sich auf Ruinen des ehemaligem Markomahndorfes (2. Jh. u. Z.) befand.

Der erste schriftliche Bericht über dem Dorf "Moderici" stammt aus dem Jahre 1141 und aus der Zeit um Jahr 1200 stammen die Überreste einer Mauer mit einem rundförmigen Fenster und einem Portalteil aus der ursprünglichen romanischen Kirche. Die offiziell publizierten Urkunden beweisen, dass das Städtchen "Moderiz" mit eigener Mühle und Burg (die Burg blieb leider nicht erhalten) ein bedeutsames Zentrum der Herrschaft der "Olomouc-er" ( olmützer ) Bischöfe in Südmähren war. Die Stadt "Brno" war in dieser Zeit zwar ein Markgrafensitz, aber zum Bischofssitz wurde es erst später.

Die Mehrheit der Einwohner hat sich bis Ende des 19 Jh. mit Landwirtschaft beschäftigt - vor allem wurden Kraut und Getreide gepflanzt. Nach Abschaffung der Fronarbeit (1840) und Modernisierung der Verkehrsverbindung zwischen Wien und Brno, die durch "Modøice" fuhr (Kaiserstrasse 1727, Eisenbahn 1869), hat die rasche Entwicklung der Industrie angefangen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden in "Modøice" u.a. ein Zuckerwerk, Krautwerk, Ziegelwerk sowie eine Konservenfabrik betrieben, von welchen bis heute nur ein bedeutendes metallurgisches Werk überlebt hat.

Seit dem Jahre 1994 genießen "Modøice" die Stadtsatzung (im J. 2002 neues Rathausgebäude erbaut) und dank seiner Lage erlebt es eine außerordentliche Entwicklung. Entlang der Schnellstrasse nach Wien ist ein umfangreiches Industrie- und Logistikgebiet aufgewachsen und das Einkaufzentrum entlang der Autobahn nach Bratislava gehört zu den größten in Brünner Ballungsgebiet. Die heutige neue Stadtleitung kümmert sich darum, die früher nicht gepflegten Lebens- und Umweltbedingungen zu verbessern.

Nach der Liberalisierung der totalitären Begrenzungen haben sich seit der Wende im Jahr 1989 im Leben der Stadt auch bedeutende freiwillige Bürgeraktivitäten durchgesetzt. Einerseits die Sportaktivitäten (Fußball, Fußballtennis, Laufpokal, Fahrrad-21km Wettbewerb) andererseits die kulturgesellschaftliche Aktivitäten (z.B. herbstliche Trachtfeiertage mit Ausstellungen, Museumsverein, Bälle und weitere). Dazu gehört auch der gemischter Gesangchor, die Realisationsgruppe der Rathauskammerkonzerte und dieses unoffizielle "Modøice-r Internetmagazin" http://mim.voda.cz/ .


Date 2008-03-12 - Text Builder 0.666 - Time 10:57:57